Situation der Gaststätten durch Corona Virus

Die Selbstständigkeit in Corona – Zeiten wird bei vielen Unternehmen zur Krisensituation. Selbstständige sehen aufgrund der momentanen Pandemie neben Ihrer Gesundheit vor allem die Existenz bedroht.

Was können Gaststättenbetreiber tun, wenn sich alle Reservierungen von heute auf morgen in Stornierungen verwandeln?

Selbst wenn noch die Möglichkeit besteht, die Gaststätte weiterhin zu öffnen, wird in Corona – Zeiten kein Gast mehr erscheinen. Den Menschen wird geraten zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte und somit auch Restaurants und Bars zu meiden. Das bedeutet, dass alle Gastronomen nicht nur plötzlich auf Ihrem Material sitzen bleiben, sondern auch keine Einnahmen mehr haben.

Wie sieht die richtige Reaktion bezüglich des Personals aus?

Viele Gaststätten werden vorübergehend geschlossen oder zumindest die Öffnungszeiten werden aufgrund der Corona Situation gekürzt.
Die Bundesregierung möchte Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmern in diesen schweren Zeiten beistehen und unter die Arme greifen. Um diese vor dem wirtschaftlichen Aus zu bewahren, wird die Kurzarbeit erleichtert. Die Voraussetzungen für den Bezug von Kurzarbeit werden gesenkt. Zudem werden die Leistungen erweitert.

Konkrete Erleichterungen für den Bezug von Kurzarbeitergeld beinhalten folgendes:

  • Ein Unternehmen kann schon dann Kurzarbeit beantragen, wenn 10% der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind. Vor der Corona Krise besagten die Regelungen, dass mindestens 33% aller Mitarbeiter betroffen sein mussten.

  • Die Beiträge für die Sozialversicherung bei Kurzarbeit werden vollständig von der Bundesagentur für Arbeit erstattet.

  • Kurzarbeit kann auch für Zeitarbeiter beantragt werden.

Diese Neuregelungen gelten rückwirkend zum 01. März 2020.

Bundesminister Hubertus Heil äußerte sich dazu wie folgt:

„Wir sind gut aufgestellt und vereinfachen den Zugang zu Kurzarbeit. Die Beschäftigten sind das wichtigste Kapital der Unternehmen, sie auch in Zeiten von Auftragsrückgängen zu halten, ist wichtig. Wir geben den Betrieben und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern das klare Signal, dass wir an ihrer Seite stehen und alles tun, um sie zu unterstützen.“

Außerdem  will die Bundesregierung mit unbegrenzten Kreditprogrammen helfen.

Laut Finanzminister Olaf Scholz werden “alle Waffen auf den Tisch” gelegt. Die Bundesregierung sagt jede Hilfe für Unternehmen zu und stellt der Staatsbank KfW zunächst 20 Milliarden Euro für Kredite zur Verfügung.

Scholz bestätigt:

“Es gibt keine Grenze nach oben bei der Kreditsumme, die die KfW vergeben kann”.